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Last-Minute-Sieg beim Sport Club Freiburg

Das Prestigeduell gegen Real Madrid warf bereits seinen Schatten voraus. Und so warf Trainer Vincent Kompany beim Auswärtsspiel im Breisgau gegen den Sport Club Freiburg die Rotationsmaschine an. Angeschlagene Spieler wurden geschont oder gar nicht für den Spieltagskader nominiert. Und dennoch stand eine schlagfertige Formation des FC Bayern aus dem Platz.

Gefährliche Gastgeber

Während die Bayern vom Anstoß weg um Spielkontrolle bemüht waren, aber kaum zu nennenswerten Chancen kamen, zeigten sich die Gastgeber deutlich zielstrebiger und prüften Manuel Neuer bei seiner Rückkehr ins Tor ein ums andere Mal. Doch Münchens Nummer 1 zeigte so manche Glanzparade und hielt bis zum Halbzeitpfiff das 0:0 fest.

Kalte Dusche

Die Bayern kamen etwas schläfrig aus der Kabine, machten so manchen Schritt zu wenig und kassierten völlig verdient das 0:1. Es war keine Minute nach Wiederanpfiff gespielt.
Nach 55 Minuten brachte Kompany Michael Olise, Konrad Laimer und Aleksandar Pavlovic.
Die Bayern riss nun das Spiel an sich und erhöhte den Druck. Doch Atubolu im Tor der Breisgauer wuchs in dieser Phase über sich hinaus und fischte einige Hochkaräter aus dem Eck.

Weiter, immer weiter!

Ein Eckball brachte dem SC Freiburg dann sogar das 2:0. Manuel Neuers Faustabwehr geriet zu kurz und so schlugen die Hausherren zur vielumjubelten 2:0-Führung zu (71.). Dies schien die Vorentscheidung zu sein, doch der deutsche Rekordmeister glaubte weiter an seine Chance und die Aufholjagd.

Die Erlösung

Die Hausherren igelten sich um den eigenen Strafraum ein, die Bayern fortan im Powerplay.
In der 81. Minuten nahm sich Tom Bischof ein Herz und vollstreckte mit einem satten Schuss aus 25 Metern n linke untere Eck. Atubolu war erstmals geschlagen.

Nur der FCB

In der Folge drängte der FC Bayern auf den Ausgleich, doch das Abwehrbollwerk schien zu halten.
Als dann acht Minuten Nachspielzeit angezeigt wurden, nahm der Wahnsinn seinen Lauf.
Neuerlich traf Münchens Nummer 20 mit einem platzierten Schuss – diesmal ins rechte Toreck – zum hochverdienten Ausgleich.
Doch die Gäste gaben sich damit nicht zufrieden. Der Dreier sollte her!

Unglaublicher Schlusspunkt

In der 97. Minute verpasste Konrad Laimer haarscharf den Siegtreffer, aber noch blieb etwas Zeit.
Nach einem kurz ausgeführten Eckball bediente Michael Olise Joshua Kimmich. Dieser steckte im Sechzehner durch für Alphonso Davies. Dessen scharfe Hereingabe drückte Lennart Karl zum Siegtreffer (90.+9) über die Linie.
Dann brauchen alle Dämme!
In den letzten Sekunden ließ der deutsche Meister nicht mehr anbrennen und feierte ausgelassen mit seinen mitgereisten Fans den nächsten Siege und den 100. Bundesligatreffer der Saison.

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